Die Cloud.
Interessante Dinge tun sich in der Cloud. In Zukunft werden wir, ähnlich wie jetzt weiterhin Musik hören und Filme schauen. Mit einer grundlegenden Änderung. Wir benötigen viel weniger Speicherplatz und sind viel ungebundener in dieser Hinsicht als bisher. Doch eine Frage lässt mich hierbei nicht los. Sind wir bereit dafür?
Hierbei meine ich nicht die Nutzer an sich. Mir ist klar, dass meine Mutter niemals auf ihrem nicht vorhandenen Tablet einen Film leihen wird um ihn mit ihren Hausfrauenfreundinnen zu gucken, auch wird mein Vater wohl kaum Musik auf sein Handy streamen. Ob, und wie sinnvoll diese Neuerungen für jeden einzelnen sind, sei mal da hin gestellt. Da mich auch nicht weiter interessiert, wer diese überaus coolen Dinge neben mir nutzen wird, widme ich mich lieber der eigentlichen Frage.
Sind wir bereit dafür? Wir, im Sinne von, wir, die in Deutschland zu Hause sind. Wenn wir ein mal an unsere Infrastruktur denken, die dafür sorgen soll, dass wir all diese coolen Sachen auch unterwegs nutzen können, so kommen mir doch arge Bedenken. Im Moment, denke ich daran zurück, wie ich vor einigen Wochen ein Youtube Video in meinem Fitnessstudio schauen wollte. Als Alternative zu dem selten dämlichen TV Programm was dort auf 12 Fernsehern läuft. Ich habe es nach 2 Minuten des Pufferns aufgegeben. Die intensive Nutzung des mobilen Internets macht mir keinen Spaß. Es macht kein Spaß Ewigkeiten zu warten bis man ein Video schauen, oder einen Song hören kann – ohne Unterbrechungen.* Zugegeben, ich bin nicht gerade bei einem Mobilfunkanbieter der für seine großartige Netzabdeckung bekannt ist. E-Plus. Ich mein, guckt euch doch mal bitte diese Netzabdeckung an. Das ist ein Witz.
Wenn ich an die USA oder nach England schaue, die sind uns doch um einiges voraus. Nicht nur von der Netzabdeckung.
Ein gutes Beispiel sind doch etwaige Café Betreiber (Starbucks mal ausgenommen). Wieso verstehen immer noch so viele Café Betreiber nicht*, dass sie mit minimalem Aufwand, Kunden an sich binden können – durch die einfache Errichtung eines WLAN Hotspots. Ich bin kein Unternehmer oder so, aber Aufwand und Ertrag sollten hierbei doch relativ easy in einem rentablen Rahmen liegen. Und bitte, ich rede nicht von diesen bescheuerten T-Mobile Hotspots die kein Depp brauch.
Anderes Beispiel. Im Londoner U-Bahn System gibt es bis zum Jahr 2012 120 (hundertzwanzig) WLan Hotspots. Allein in London. What the fuck… Hier in Frankfurt haben wir vermutlich, hm, keinen.
Aber zum Glück haben wir ja High Speed 3G Netzwerke. Mit lächerlichen Traffic Begrenzungen der Tarife.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich will Musik und Filme in der Cloud.
Und weils grad so gut passt; Hallo Deutschland.
Wo ist mein Netflix Account?
Wo ist mein Hulu Account?
Wo ist mein Spotify Account? (Achja, hier.)
Und so weiter.
Aus der Kategorie, give me moar Zukunft. Nao.