Bekanntlich hatte ich Mittwoch meine schriftliche Abschlussprüfung. Nachfolgend die Zusammenfassung dieses großartigen Tages.
Review:
3 Wochen und 4 voll gepackte Leitz Ordner lagen hinter mir. Der Tag vor der Prüfung war aktuell.
Der Plan:
Nichts mehr lernen, das Kurzzeitgedächtnis nicht abtöten und früh ins Bett!
Der Tag vor der Prüfung:
Wie nutzt man den letzten Tag vor einer doch relativ wichtigen Prüfung am besten? Eine gute Frage. Ich handhabe es so, dass ich mir vornehme am besagten Tag nichts mehr zu lernen. Das klappte auch ca. 2 Stunden ganz gut, bis mich erste Leidensgenossen ansprachen und wir noch einige Aufgaben besprachen. Das ist okay, kann mal passieren. Versuch einfach weiter nichts zu tun dachte ich mir. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Denn nichtstun stand die letzten Wochen nicht auf dem Plan.
Fahrrad fahren? Klar, brech dir am besten ein Tag vorher noch die Knochen.
Mal wieder irgendein Spiel auspacken? Kurzzeitgedächtnis sagt nöööö.
So verbrachte ich also den Tag haiütsächlich mit einkaufen und Zeit irgendwie tod schlagen. Klasse.
Der Abend vor der Prüfung:
Während draußen noch die Vögel zwitscherten ging ich mit dem Film WhiteOut ins Bett. Ein komisches Gefühl. War es doch die letzten Nächte eher spät. Einige Sekunden habe ich mit dem Gedanken gespielt noch die Champions League Übertragung Barcelona gegen Real Madrid zu schauen, was jedoch die relativ große Gefahr des ‘Später ins Bett gehen als geplant’ mit sich brachte. Das wurde also relativ schnell wieder verworfen. Vermutlich schlief ich relativ schnell ein, das war okay.
Der Nachbar:
Ich habe einen Nachbar, er ist ein guter Typ und hat eine Woche Sturmfrei von seiner Frau sowie seinen Kindern. Gut für ihn, schlecht für mich.
Besagter Nachbar fing nämlich gegen 23:30Uhr an mit einem Freund Fifa zu spielen. Das Problem hierbei ist, dass sein Wohnzimmer genau unter meinem Schlafzimmer ist. (Ja, das ist auch in anderen Situationen relativ blöd.) Mit einer SMS die sagte “Ich hab Morgen Prüfung! Ruhe da unten, oder ich erzähl mal deiner Frau was du hier so treibst.” verabschiedete ich mich wieder in den Schlaf.
Das wachwerden:
Wach werden um 5Uhr also. Nun gut, damit das ganze so richtig masochistisch wurde, erstmal kalt geduscht. Zwei mal. Das anschließende Frühstück bei dem man keinen Bissen runter bekommt gehört vor der Abfahrt natürlich auch dazu.
Die Prüfung:
45 Minuten zu früh ankommen, an einem Ort an dem man gar nicht sein will. Großartige Idee. Vor Ort wurde Nervennahrung ausgetauscht, welche gewisse Diskussionen anregte ob das nun sinnvoll ist oder nicht. Es ging los.
5 Stunden später wurden wir entlassen. Juhu. Erstmal ins Büro fahren um noch ein paar Dinge zu erledigen. Währenddessen 100 Anrufe bekommen, wie es denn nun war. Es zu Stande bringen 100 verschiedene Antworten zu entwickeln.
Was nun?
Die nächsten 3 Wochen verbringen wir mit dem warten auf die Ergebnisse. Die werden online einsehbar sein. Das ist gut. Wenn man allerdings durchgefallen ist, bekommt man innerhalb der nächsten 2 Wochen einen Brief nach Hause. Weniger gut.
Wie es eigentlich gelaufen ist?
Es sollte gereicht haben. Das war wohl Antwort Nummer 1, die ich dann mal wiederbelebt habe. Wenns nicht gereicht hat, werde ich in 5 Monaten einen ähnlichen Post verfassen, hell yeah.
Ein Blog Post aus der Kategorie, manche äußern ihre minimale Intelligenz während sie im Zug rumpöbeln, andere schreiben Stories über einen Prüfungstag.